Kunstvoll übernachten in Wiens Boutiquehotels

Aktualisiert per November 2025

„Vienna waits for you!“ Wenn sich in den kommenden Wochen während der Weihnachtszeit Wien abermals von seiner funkelndsten Seite her zeigt, dann bieten sich den Besuchern nicht nur zahlreiche Christkindlmärkte, sondern auch ein großes Spektrum an Kunst und Kultur. Denn nicht nur unsere Museen zeigen derzeit bemerkenswerte Ausstellungen internationalen Formats. Kunst der besonderen Art finden Gäste in immer mehr Wiener Boutiquehotels, welche – ähnlich einer Kunstgalerie – nicht nur auf den Gängen, sondern auch in ihren Zimmern & Suiten speziell zeitgenössische Künstler präsentieren. Oder sich einem ganz individuellen Designthema widmen. Die Neue Zürcher Zeitung fragte einst, „ob denn die Hotels die neuen Museen seien?“ Ganz unter dem Motto: Andy Warhol an den Wänden und Beethovens Symphonien zur Sonntags-Matinée.

NEU: Boutiquehotel Zur Wiener Staatsoper, 1010 Wien

Von Gastgebern und Gästen oft liebevoll als „Kleinod im Herzen Wiens“ bezeichnet ist das relativ neue Hotel Zur Wiener Staatsoper nicht nur architektonisch eine kleine Perle! Das wunderschöne Gebäude aus dem 18. Jahrhundert mit seiner einzigartigen Gründerzeitfassade umfasst nur 12 Zimmer und Suiten sowie das zweistöckige Penthouse mit privater Terrasse und Traumblick auf den Wiener Stephansdom. Sie alle tragen die Namen berühmter Komponisten wie Mahler, Strauss, Mozart oder Tschaikowski und sprechen besonders Kunst-, Kultur- und Musikliebhaber an. Die Londoner Interior Designerin Nina Campbell gestaltete die neobarocken Innenräume mit Paisley-Tapisserien, Fischgrätparkett und modernen Badezimmern, während heimische Tischlereien und Manufakturen für den Wiener Touch verantwortlich sind. Zusätzlich erstrahlen über den Köpfen funkelnde Kristallkronleuchter in warmem Licht, an den Wänden ziehen Arbeiten österreichischer KünstlerInnen wie Christina Gschwantner oder Anita Schmid, extra kuratiert von Lucia Hudovernik, die Blicke auf sich. Gedeckte Farben wie Beige, Puderrosa, Blassgrün oder Eisblau verleihen den Räu­men wohnliche Eleganz und sehr privaten Luxus.

Das wahre Atout dieses feinen Boutiquehotels ist jedoch die durch die Gastgeber so authentisch und herzlich gelebte Gastfreundschaft! Diese zieht sich vom saisonalen à-la-carte Frühstück mit regionalen Spezialitäten, oft vom Chef de Petit Déjeuner persönlich serviert, bis hin zum Concierge-Service mit maßgeschneiderten Wien-Erlebnissen seitens des charmanten Teams. Während derzeit das Frühstück noch im Salon, dem Schmuckstückchen des Hauses, eingenommen wird, soll im Frühjahr 2026 ein ebenso stilsicher designter Gastgarten folgen. Mit seiner Eröffnung möchte man künftig auch Nicht-Hotelgäste zu Pre-Opera Cocktails oder nach dem Shoppen respektive dem Besuch einer Kunstausstellung zu ein, zwei Gläschen Champagner einladen. Nur wenige Gehminuten von der Staatsoper sowie den Luxusmeilen der Wiener Innenstadt entfernt besticht das Hotel mit seiner absolut ruhigen Lage, abseits des Trubels. „Wir haben als Team eine Seele, machen das Hotel erlebbar und pflegen eine sehr persönliche Beziehung zu unseren Gästen,“ unterstreicht Victoria Klinkhammer, Hoteldirektorin dieses neuen Geheimtipps unter Wiens Boutiquehotels.

Boutiquehotel Zur Wiener Staatsoper, Krugerstraße 11, 1010 Wien

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NEU: Miiro Palais Rudolf, 1010 Wien

Wien ist immer wieder voller magischer Überraschungen! Rechtzeitig zur Festtagszeit hat Mitte November das neue Boutiquehotel Palais Rudolf der spanischen Hotelgruppe Miiro erstmals in Wien eröffnet, ein zweites soll im Frühjahr am Spittelberg folgen. Mit sehr viel Wiener Charme, klassischer Eleganz und zeitgenössischem Ambiente lockt es (inter)nationale Gäste an den Rudolfsplatz mit Blick auf einen kleinen, sehr ruhigen Park. Mit einem Augenzwinkern gedacht als Hommage an Kronprinz Rudolf sowie die Geschichte der Stadt besticht das Hotel im Design mit typischen Wien-Elementen genauso wie mit modernem Touch. Als großer Fan Wiener Altbaus bin ich nicht nur von den Zimmern beeindruckt, sondern ganz besonders vom Vintage Look der komfortablen Badezimmer sowie dem Restaurant Baroness. Dank eines Overnight Stays durfte ich für einige Stunden das Flair dieses neuen Hotels erleben – vom à-la-carte Frühstück bis hin zu köstlichen italienischen Snacks als kulinarischen Vorgeschmack auf die eigentliche Menükarte. Denn Anfang des Jahres 2026 soll die Gastro auch gegenüber Nicht-Hotelgästen geöffnet werden. Im Designstil orientieren sich Restaurant & Bar an der Atmosphäre traditioneller Wiener Kaffeehäuser und Brasserien. Tagsüber präsentieren sie sich als ruhige Orte der Begegnung, zum Arbeiten, Chillen und Relaxen, abends verwandeln sie sich in eine lebendige Gastronomie.

Die 64 Gästezimmer, darunter 2 Suiten, spiegeln hingegen die Atmosphäre eines Wiener Stadthauses wider. Eine sanfte Farbpalette aus warmen, natürlichen Tönen verbindet sich mit Möbeln im Vintage-Stil. So entsteht ein harmonisches Zusammenspiel aus klassischer Eleganz und moderner Raffinesse – mit Parkettböden im Fischgrätmuster, dezentem Licht und Ausblicken auf den Rudolfspark oder den grünen Innenhof. Einige Suiten verfügen zudem über private Balkone, die einen ganz persönlichen Blick auf das Wiener Stadtleben eröffnen. Auch die Kunst ist ein wesentlicher Bestandteil der Identität des Palais Rudolf und verwandelt das Hotel in eine lebendige Galerie, die Wiens kreative Seele widerspiegelt. Zu sehen sind Werke bedeutender österreichischer KünstlerInnen wie Maria Lassnig, Peter Sengl, Jürgen Messensee, Max Weiler, Rudolf Hradil und Christian Ludwig Attersee. Ihre Werke – ausgestellt in den öffentlichen Bereichen – spiegeln die Vielfalt und Tiefe der Wiener Kunstlandschaft wider. Ein wahrer Insidertipp als kunst- und stilvolle Oase im ersten Bezirk.

Miiro Palais Rudolf, Rudolfsplatz 11, 1010 Wien

Boutiquehotel The Amauris, 1010 Wien

Kunst
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Rechtzeitig zum damaligen Wiener Opernball war mit dem The Amauris ein neuer Schmetterling auf der prachtvollen Wiener Ringstraße gelandet, wo im ehemaligen The Ring Hotel nach zweijähriger Generalsanierung des Stadtpalais das neue Boutiquehotel als einziges Wiener Relais & Châteaux Hotel entstanden war. Das Motto „Explore Beauty“ paßt perfekt zum eleganten Interior Design. Im stilvollen Altbau, umgeben von viel Marmor, fein kuratierter zeitgenössischer Kunst aus der Privatsammlung von Herrn Breiteneder, dem Besitzer, italienischem Design, modernen Lichtakzenten sowie viel Detailliebe für Wiener Stuck läßt es sich hier fürstlich wohnen.

Die beeindruckendsten Suiten sind sicherlich die Opera Suite – die einzige mit Balkon und Blick auf den Ring – sowie die Maisonette Suiten unter dem Dach, welche sich auf zwei unterschiedlichen Etagen mit frei stehender Badewanne und Blick aufs imperiale Wien befinden. Eine wunderschöne Symbiose aus der Pracht und der Anmut Wiens sowie Wiener Altbau und modernem Design. Ohne auf zeitgemäßen Komfort verzichten zu müssen. Die Opera Suite (intern auch Präsidentensuite genannt) besticht durch einen eigenen Private Dining Room mit einem überdimensional langen Marmortisch, welcher auch als Board Meeting Room verwendet werden könnte, und erinnert an die Grandezza so mancher italienischer Palazzi.

 

Die sehr elegante Lobby wird eingerahmt von einem Fine Dining Restaurant sowie einem Bistro mit Bar, beide unter dem Namen Glasswing. Während das Restaurant auch für Nicht-Hotelgäste à la carte Frühstück anbietet, gibt es ab mittags eine kleine, feine Karte im Bistro für Lunch. Abends verwandelt sich das Bistro dann in die Hotelbar. Umgeben von ausgewählten Meisterwerken der privaten Kunstsammlung sowie extrem vornehmem Design aus Italien kann man hier herrlich in den Feierabend starten.

The Amauris Boutiquehotel, Kärntner Ring 8, 1010 Wien

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Hotel Altstadt Vienna, 1070 Wien

Seit mittlerweile 30 Jahren ist dieses Wiener Boutiquehotel in jeder Hinsicht anders als jedes vergleichbare heimische Hotel. Denn es ist eigentlich – dank der großen Sammelleidenschaft seines Gründers Otto E. Wiesenthal – in erster Linie eine Galerie zum Wohnen. Zudem umgeben von vielen kleinen Boutiquen, Cafés und Kunstgalerien im angesagten 7. Bezirk nicht unweit großer Museen. Eine unglaubliche Kreativität in Kombination mit Design, Antiquitäten, Kunst sowie dem typischen Wiener Lebensgefühl sind seit jeher sein charmantes Erfolgsrezept. Sobald in diesem Patrizierhaus alte Wohnungen als potentielle Hotelflächen frei werden, wird bereits mit namhaften Architekten, Designern und/oder Kreativen – idealerweise mit Wienbezug – an neuen Interior Designs gefeilt. Stets mit einer ausgewogenen Balance an zeitgenössischem, modernen Design und Altwiener Tradition. So eröffnete etwa das Altstadt Vienna einst passend zum Themenjahr „100 Jahre Wiener Moderne“ eine eigene Josef Hoffmann Suite mit einigen Möbelstücken der traditionellen Möbelmanufaktur Wittmann. Überhaupt findet ihr in allen 62 Zimmern & Suiten eine besondere Stil-, Kunst- und Designnote, denn sie alle sind komplett individuell und mit viel Liebe ins Detail eingerichtet. Mit teurer Kunst an den Wänden!

Von Gemälden und Fotografien über Skulpturen bis hin zu Einrichtungsgegenständen: über 400 Kunstwerke verteilen sich auf die Räumlichkeiten des Hotels. Darunter befinden sich Arbeiten von Brigitte Kowanz, Markus Prachensky oder Hubert Schmalix. „Hinter unseren Kunstwerken und Designzimmern stehen Kreative mit einer starken Persönlichkeit, interessante Menschen, die spannende Geschichten zu erzählen haben. Gute Kunst und sorgfältig kuratierte Designmöbel bringen den Fokus auf den Moment und inspirieren zu frischen Ideen,“ so Saskia Wiesenthal.

Lifestyle-Tipps
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Zu den jüngsten Suiten in 2025 zählen die in Kooperation mit Modedesigner Arthur Arbesser neu gestalteten Zimmer #14 und #30: eine perfekte Symbiose aus kräftigen Farben, geographischen Mustern, peppigen Elementen sowie historischen Wittmann Klassikern! Speziell in der Suite #30 dominiert das Spiel mit Geometrie, Schachbrettmustern und Würfelformen, denn Arbesser liebt Würfel- und Brettspiele. Zudem erinnern die schwarz-weißen Fliesen an Wiener Stiegenhäuser, die kleinen Ornamente an der Wand an Otto Wagners Postsparkasse.

Hotel Altstadt Vienna, Kirchengasse 41, 1070 Wien

Boutiquehotel Die Josefine, 1060 Wien

Eine ganz andere Kunst entdeckt man im Boutique- & Arthotel Die Josefine in den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Hotels Fürst Metternich. Dort folgt man als Gast den Spuren der französischen Aristokratin Josephine de Bourblanc. Als Tochter eines Botschafters in Wien geboren studierte sie in Paris Literatur respektive Theater, ehe sie auf der Flucht vor der russischen Revolution in diesem Gründerzeithaus, welches einst ihr Vater erworben hatte, Unterschlupf fand. Als spätere Hoteldirektorin lud sie viele ihrer Pariser Freunde, Künstler, Musiker, Literaten und Schauspieler ins legendäre Wiener Hotel. Heute versetzt uns das Interior Design in jene glamourösen 1920er und 1930er Jahre zurück und besticht im wunderschönen Art Déco Stil bis ins kleinste Detail. Ein beeindruckender Mix aus Wiener Geflecht, zahlreichen Kristalllustern, surrealistischer Kunst sowie vielen überraschenden analogen Details. Wie etwa die hauseigene Phonothek mit Plattenspieler und über 3.000 alten Vinyl-Platten zur Freude der Gäste.

Auch die 49 Zimmer & Suiten (zwei davon sogar mit Zugang auf die Dachterrasse mit Blick über die Dächer Wiens) sind mehr als nur Räume zum Schlafen. In Anlehnung an das kleine Notizbüchlein, welches Josefine de Bourblanc einst für ihre Notizen, Skizzen und künstlerischen Zeichnungen immer bei sich trug, verleiten die im Stil der Goldenen Zwanziger eingerichteten Räume zu Gedankenreisen in eine andere Zeitepoche und füllen sich mit ihren eigenen Geschichten. So erhält jeder Gast beim Check-in sein ganz persönliches, kleines Notizbuch als Art Tagebuch für seinen Wienaufenthalt. Das Interior Design ist geprägt von Samt, Messing, grünem Mamor, goldenen Details und Spiegeln im Kontrast zur Kunst auf den Gängen. Einige der Zimmer profitieren vom besonderen Flair der kunstvollen Verzierungen im Fensterglas. Viele der Einrichtungsgegenstände wurden eigens fürs Hoteldesign nach traditioneller, regionaler Handwerkskunst gefertigt und machen es wahrlich zu etwas Besonderem.

Ein weiteres Juwel ist die legendäre Cocktailbar Barfly’s Club, welche seit 31 Jahren an dieser Adresse angesiedelt ist und im Zuge der Hotelumbauten ebenfalls wunderschön renoviert wurde. Bekannt für ihre über 400 Cocktailkreationen ist die Bar untertags auch Frühstücksort für Hotelgäste sowie externe Frühstücksliebhaber und derzeit einer der Geheimtipps für Wiener Frühstück in ausgefallenen Locations. Im Stil der „roaring twenties“ läßt es sich herrlich in den mit Samt bezogenen Fauteuils der Nightbar versinken. Umgeben vom beeindruckenden Art Déco Stil ißt das Auge beim Frühstücken oder Brunchen bis in den Nachmittag hinein förmlich mit!

Hotel Die Josefine, Esterhazygasse 33, 1060 Wien

Boutiquehotel MOTTO, 1060 Wien

Hier kann man nur sagen „Bienvenue in einem Hotel der Extravaganz im Bett mit Paris der 20iger Jahre“! Mit diesem Wiener Lifestyle- & Arthotel erfüllt sich Spitzengastronom Bernd Schlacher nicht nur seinen Lebenstraum, er macht hiermit den Flair rund um sein MOTTO zu einem Gesamterlebnis. Erstmals mit Bäckerei, Restaurant und Bar in einem Hotel vereint, umringt vom Wiener Charme, im Stil des chicen Paris einer früheren Dekade. Während die Eleganz und Architektur des achtstöckigen Hauses von Renaissance und Barock geprägt sind, trifft man als Gast in den 83 Zimmern & 8 Junior-Suiten auf die Sinnlichkeit des Art Déco im Stil-Mix mit Industrial Design. Um die Authentizität zu wahren, soll Bernd Schlacher jeden Samtbezug, Spiegel oder gar jedes Champagnerglas selbst ausgesucht, auf Flohmärkten gestöbert und viele Unikate aus dem Pariser Hotel Ritz ersteigert haben. Weitere einzigartige Designerstücke – wie Wandtapeten, Teppiche und Fliesen – sind Maßanfertigungen eigens fürs Hotel. 

Förmlich „eingebettet“ ins Boutiquehotel und somit Herzstück des Hotspots im 6. Bezirk ist das Rooftop-Restaurant Chez Bernard mit Bar und gemütlicher Dachterrasse. Eine perfekte Ergänzung zur im Erdgeschoss angesiedelten Boulangerie MOTTO Brot mit Schanigarten, welche für frisches Brot, Gebäck und Süßes sorgt. Auch hier erinnert das Interior Design an das Paris der 1920er Jahre, mit kunstvoll arrangierten Grünpflanzen vor moderner Kunst. Lässige Loungemöbel aus Leder sorgen für stylische Wohnzimmer-Atmosphäre, so manche Stühle und Marmortische erinnern eher an Wiener Kaffeehaustradition als an ein Abendrestaurant. Highlight wird die grüne Oase auf der spektakulären Dachterrasse mit Blick über die Dächer Wiens. Angesagte DJ’s aus Paris und Wien sollen künftig mit dem passenden Soundtrack verwöhnen und mit ihren Live Sounds die Wiener Barszene auffrischen. Egal ob zum Brunch, dem gemütlichen After Work oder zum Dinner.

Hotel MOTTO, Mariahilfer Straße 71A, Schadekgasse 20, 1060 Wien

Hotel Beethoven, 1060 Wien

Wer von euch Kunst in Form klassischer Musik liebt, ist nirgendwo besser als im Hotel Beethoven aufgehoben! Gleich ganz in der Nähe der Wiener Secession mit Gustav Klimts berühmten Beethovenfries, dem Wiener Naschmarkt mit seinem Theater an der Wien sowie dem Wiener Musikverein gelegen, findet ihr hier Wienflair auf gleich 6 Etagen! „Das „Beethoven“ ist DAS Hotel für Wien-Liebhaber. In jedem der 6 Stockwerke erzählen wir einen Aspekt von Wien, von den Kaffeehaus-Literaten über Beethoven und seine Zeitgenossen bis hin zur Secession. Jedes Zimmer versetzt den Gast, von den verschiedenen Elementen der Innenarchitektur und Ausstattung bis zur Biographie, in die Welt einer bedeutenden Wiener Persönlichkeit“ beschreibt Hotelinhaberin Barbara Ludwig das Hotelkonzept. Letzteres fließt seit 10 Jahren in den Umbau des Hotels ein und wurde rechtzeitig zum Jubiläumsjahr 2020 mit einer neuen Rezeption sowie der Bar namens LVDWIG fertiggestellt.

Alle Zimmer wurden peu à peu im letzten Jahrzehnt einer Renovierung unterzogen und individuell mit sehr viel Liebe ins Detail eingerichtet. So erzählt heute jedes für sich seine ganz persönliche Geschichte. Ins Mobilar flossen auch viele Antiquitäten aus dem Familienbesitz, die ehemalige Bibliothek sowie der Bösendorfer Flügel ein, an dem „die Ludwig vom Beethoven“ – wie sie im Spitznamen genannt wird – einst Klavierspielen lernte. Ergänzt werden die antiken Möbeln mit farbenfrohen Tapeten aus dem Biedermeier, modernen Elementen und raffinierten Lampendesigns. Mein persönlicher Tipp wäre einmal bewußt durch das 6-stöckige Treppenhaus zu spazieren. Alleine die thematisch unterschiedlich eingerichteten Gänge erzählen Bände. Ein musikalischer Hochgenuss ist zudem am Wochenende das Salonkonzert mit Wiener Klassik für Klavier und Cello in der sogenannten Papageno Lounge mit Direktblick aufs Papageno Tor des Theaters an der Wien. Wer gerne nicht nur Beethoven-Musik hören, sondern auch einmal wie er nächtigen möchte, reserviert Zimmer 305, das sogenannte Ludwig van Beethoven Zimmer.

Mit dem Start ins Jubiläumsjahr eröffnete auch die neue Bar LVDWIG ihre Pforten. Als Namensgeberin beschäftigte sich Barbara Ludwig schon seit Jahren mit der Idee, die großzügige Hotellobby und Rezeption in DIE Bar am Naschmarkt mit Wiener Charme speziell für Wiener/Innen zu verwandeln. Wiens bekannter Architekt Gregor Eichinger half schließlich in der Umsetzung und designte eine Bar, in welcher ein großer, zentraler Bartisch für die Gäste, eine Glitzerwand aus goldenen Pailletten sowie Wiener Terrazzo und feinstes Palisanderholz die Hauptrollen spielen. Das dargebotene Wiener Lebensgefühl wird mit klassischen Drinks, zahlreichen Eigenkreationen von Isabella Lombardo – Bartender of the Year 2022- sowie Wiener Tapas als After Work & After Theatre Bar zelebriert.

Hotel Beethoven, Papagenogasse 6, 1060 Wien

5 Kommentare zu „Kunstvoll übernachten in Wiens Boutiquehotels

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