Die neue Werdenfelserei: am Berg der Berge

Werdenfelserei

Selten habe ich so nahe an der Natur gewohnt! Aus Vollholz erbaut und mit viel Glas ergänzt, thront man in der neuen Werdenfelserei nicht nur am Fuße der bayerischen Alpen, sondern fühlt sich förmlich inmitten der atemberaubenden Naturlandschaft wie ein Teil des großen Ganzen. Egal ob auf der Bachterrasse entlang des angrenzenden Parks oder in der sich über zwei Ebenen erstreckenden Wellness- & Saunalandschaft mit Direktblick auf den Berg der Berge: die Zugspitze. Die Bergwelt erscheint trotz des derzeitigen Blättermeeres der Bäume zum Greifen nahe. Von so viel Grün der Natur umgeben empfindet man schnell wie im 7. Himmel über Garmisch. Sogar riechen kann man die Werdenfelserei, so herrlich duftet es überall nach Zirbenholz und im Freien nach klarer, frischer Bergluft. Die offizielle Eröffnung dieses neuen Lifestylehotels ist zwar erst für Anfang Juni geplant, ich durfte aber bereits vorab die Werdenfelserei besuchen und „testen“. 

Viele von uns verbinden sicherlich den Ort Garmisch-Partenkirchen mit alpinem Wintersport. Dabei ist Garmisch vor allem ein Kurort dank des alpinen Heilklimas und beliebt bei aktiven Sommer- sowie Wintersportlern aufgrund der wunderschönen Bergkulisse und Naturlandschaft. An den Platz eines seit Jahren leer stehenden Kursanatoriums ist nun ein neuer Hideaway getreten. Zentral und somit günstig gelegen, egal ob man als Gast ins historische Zentrum des Ortes spazieren oder gleich rauf in die Bergwelt möchte.

Auch wenn die eigentliche Hoteleröffnung erst für den 4. Juni 2018 anberaumt ist, spürt man als Gast des Hauses schon während des Soft Openings die überaus persönliche Gastfreundlichkeit der Familie Erhardt sowie des gesamten Hotelpersonals. Bereits Besitzer eines kleines Fiakerhofes mit Gästeappartments hat sich die Gastgeberfamilie mit der Werdenfelserei – benannt nach dem Werdenfelserland – einen kleinen Traum erfüllt. Selbst hier aufgewachsen und mit Natur und Bergwelt förmlich verwurzelt spiegelt auch das Hotelkonzept die Werte seiner Ideengeber wider. So ist beispielsweise das gesamte Hotel (bis auf wenige Bereiche, welche zur statischen Sicherheit aus Beton gebaut werden müssen) nach der Vollholzbauweise mit ausgewählten Hölzern sowie weiteren Naturmaterialien aus der Region errichtet worden. 

Um die Werdenfelserei gekonnt in die schöne Naturlandschaft zu integrieren, wird die Vorderseite des Hotels zusätzlich begrünt. Die großzügige Terrasse auf der Rückseite – parallel zum Restaurantbereich – bietet einen Direktblick in den angrenzenden Park, den ab Eröffnung eine kleine Brücke mit dem Hotel verbinden soll. Der angenehme und sehr beruhigende Duft des Holzes begleitet den Gast von der Hotellobby, welche kleinen Felsenhöhlen nachempfunden ist, bis ins eigene Zimmer oder Suite. Denn das Holz ist absichtlich nicht behandelt und sorgt auf diese Weise für ein super angenehmes Wohngefühl und -klima.

Wellnessen im Himmel über Garmisch

Wer die Berge, die Natur sowie die Farbe Grün liebt, wird sich in der neuen Werdenfelserei sicherlich wohlfühlen! Denn dank der großzügigen Verglasung fühlt man sich rasch als Teil der Natur mit ihren unterschiedlichen Farb- und Naturschauspielen. Egal ob ihr im Sommer vom (Mountain)Biken, Golfen oder Wandern, dem hauseigenen Yoga oder im Winter vom Skifahren zurückkommt, im zweistöckigen Day Spa mit unendlich vielen und gemütlichen Liegen und Ruheflächen könnt ihr herrlich entspannen, die Saunalandschaft nutzen und neue Kraft tanken.

Werdenfelserei
Copyrights © Viennissima
Werdenfelserei
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Das ganz besondere Highlight ist der Infinity Rooftop Pool mit Direktblick auf die Bergkulisse mit der Zugspitze sowie die Dächer des Kurortes Garmisch. Einzig zwei Kirchtürme ragen aus dem Dächer- und Blätterwald der Bäume heraus. Im Sommer sollen eine Sonnenterrasse sowie eine Poolbar folgen, von der man sich auch im Pool selbst mit erfrischenden Getränken verwöhnen lassen kann.

Versäumen solltet ihr auf keinen Fall das professionelle Pflegeangebot an Kosmetik- und Körperbehandlungen. Ich habe selbst während meines Aufenthaltes eine Körpermassage genossen und kann diese nur weiterempfehlen! Anschließend kuschelt und schläft es sich herrlich in den zahlreichen apfelgrünen Kissen und Polstern, welche den gesamten Wellnessbereich zieren. Wenn ihr dann frisch gestärkt und wieder voller Energie für weitere sportliche Aktivitäten seid, lohnt sich auch eine der zahlreich vom Hotel angebotenen und geführten Outdoor-Aktivitäten. Denn den Gastgebern der Werdenfelserei liegt auch hier die Natur als Kraftquelle für aktives Sporteln im Freien – im Gegensatz zum urbanen Fitnessstudio – sehr am Herzen.

Speisen im Wurzelwerk

Da Liebe bekanntlich durch den Magen geht, verwöhnt die Werdenfelserei mit ihrem Küchenchef Johannes Wäger und einem auf starke Regionalität und Frische der Zutaten setzende Küche auch auf kulinarische Art und Weise. Stets mit einem gewissen internationalen Charakter und genügend Abwechslung. Schon nach dem (natürlich freiwilligen) Morgenyoga kann man gesund und mit viel Vitaminen in den Tag starten, sich untertags an der GustoTheke stärken und abends mit mehrgängigen Menüs oder à la carte verwöhnen lassen. Vieles ist zudem hausgemacht, nicht nur das köstliche Bauernbrot in verschiedensten Varianten. So manches Eingekochtes erspäht man sogar im hoteleigenen Shop zum Kaufen.

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Regionalität und Naturverbundenheit findet an aber nicht nur in den Speisen, sondern als kleine Details auch im Restaurantbereich. Wer achtsam ist, entdeckt aus getrocknetem und gepresstem Heu sowie Almblumen gefertigte Lampenschirme und Menükarten, welche zudem pro Sitzplatz in einer Minilade (integriert im Tisch) „versteckt“ sind. Auch das große Gästebuch des Hauses ziert dasselbe Heublumencover wie die Menüs genauso wie die Schatulle, in welcher die Restaurantrechnung kommt. Denn gerne gesehen sind nicht nur die Hotelgäste, sondern auch die Einheimischen aus dem Ort! Ich selbst fand während meines Aufenthaltes die Qualität der Speisen ausgezeichnet. Für ein besonderes Lieblingsgericht war jedoch mein Besuch zu kurz. Allerdings sind mir die witzigen Namen in der Speisekarte in guter Erinnerung geblieben.

Chillen in der Felsenhöhle

Das Zentrum des Hotelgeschehens ist sicherlich die Lobby, auch Dorfplatz genannt. Eine stets mit frischen, saisonalen und regionalen Köstlichkeiten bestückte GustoTheke hilft gegen den kleinen Hunger zwischendurch. Eine großzügige Bar sorgt für den passenden Kaffeegenuß zum selbst gemachten Kuchen untertags, einen Aperitivo auf der Parkterrasse oder den Digestif nach dem reichlichen Abendessen. Für letzteren bieten sich vor allem die kleinen und gemütlichen Berghöhlen-Lounges an, die zum Verweilen, Plaudern oder Lesen einladen. Immerhin ist die Hotellobby mit einer gut bestückten Minibibliothek versehen. Die Bücher und Magazine zudem geschickt in der Bergwand verstaut.

Hier findet man noch spät abends ein Mitglied der Familie Erhardt vor, wenn nicht sogar den Familienvater selbst. Stets wird überall noch dekoriert, optimiert und auf die noch so kleinen Wünsche der Gäste eingegangen. Und in einem guten Moment erfährt man spontan aktuelle News vom Fiakerhof oder den Pferden. Des Hausherren große Leidenschaft!

Träumen in den Vollholzsuiten

51 Studios und ganz besondere Suiten zählt die Werdenfelserei. Das Highlight ist ganz sicherlich die zweistöckige Top Suite mit eigenem Jacuzzi und Sauna auf dem höchsten Dach des hölzernen Hotels. Mit Panoramablick in die bayerischen Alpen inklusive. Ähnlich einer „Hommage an die Heimat“ wie Monika Erhardt die Gestaltung der Räume gerne nennt. Denn der Wald mit seinen verschiedenen Gehölzen und den unnachahmlichen Düften ist die Grundausstattung jedes einzelnen Studios. Die Badezimmer sind stets unaufdringlich ins Herz der Zimmer und Suiten mit viel Glas, teils großzügigen Duschen, teils frei stehenden Badewannen integriert. Zudem sind die Studios alle mit eigenem Balkon ausgestattet, abermals mit Direktblick ins Grüne.

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Bei soviel Natur drinnen und Bergen draußen übersieht man gerne die liebevollen Details im Design Konzept. Denn nicht nur die bereits erwähnten gepressten Heublumen findet man als Designelement immer wieder, sondern auch das hölzerne W der Werdenfelserei. Sei es in den Lampen der Hotellobby, sei es am Holzbalkon oder auf den Glastüren im Wellnessbereich. Selbst die Badetasche ist mit dem W bestickt und beinhaltet – zu meiner großen Freude – kuschelige graue Bademäntel. Eine herrliche Abwechslung zu den sonst so üblichen weißen Mäntel anderer Hotels.

Die Highlights der Werdenfelserei

Gründe gibt es viele, die Werdenfelserei eines Tages auch persönlich zu besuchen. Für alle Naturliebhaber und Sportbegeisterten unter euch habe ich folgende 10 Hauptgründe zusammengefasst:

  • sehr naturnahes Hotelkonzept: mit der Natur verbunden, aus Naturmaterialien erbaut, mit Direktblick auf die Naturlandschaft und Berge (als sei man als Gast Teil dieser Natur)
  • herrlich gesunde Bergluft und Wohlfühlklima
  • einzigartiges Design für alle Sinne mit viel Liebe ins Detail
  • große bayerische Gastfreundschaft und Herzlichkeit dank der sehr bodenständigen und mit ihrer Heimat verwurzelten Gastfamilie Erhardt
  • unkonventionelle und lockere Atmosphäre, wo sich Gäste und Mitarbeiter gleichermaßen gut aufgehoben fühlen
  • die Natur als „Spielplatz“ für zahlreiche Outdoor Activities im Sommer und im Winter
  • großzügiger Wellness und Spa Heaven am Berg der Berge mit Direktblick in die lokale Bergwelt
  • kleiner, feiner Infinity Pool über dem Blätterwald von Garmisch mit eigener Poolbar und Sonnenterrasse
  • ausgezeichnete regionale und gesunde alpine Küche mit einem Touch von Internationalität (eigene Wurzelwerk Kochschule ab 2019)
  • 51 aus Vollholz erbaute Zimmer und Suiten für einen garantiert traumhaften Schlaf 

Ich selbst werde sicherlich spätestens im Winter wiederkommen. Immerhin war ich selbst noch nie in Garmisch zum Skifahren. Auch bin ich neugierig wie sich dann die Natur und Bergwelt rund um die Werdenfelserei – dieses Mal in sanftes Weiß gehüllt – offenbaren wird! Auch wenn ich dann leider das sommerliche Veuve Clicquot „Champagner-Brückerl“ in den Park, von dem mir Barbara Erhardt erzählt hatte, versäumen werde….

Hotel Werdenfelserei, Alleestraße 28, 82467 Garmisch-Partenkirchen, Germany

Dieser Beitrag entstand in Kooperation und auf Einladung seitens der Werdenfelserei sowie der Insiderei hin, welche mich gefragt hatten, dieses neue Hotel noch vor offizieller Eröffnung zu testen. Dennoch entspricht mein Reisebericht ausschließlich meiner persönlichen Beurteilung und Gedanken. 

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