7 Wien Lifestyle-Tipps für Januar

Viel zu schnell ist sie wieder einmal vergangen die schöne Advents- und Weihnachtszeit.  So leid es mir selber tut, dass Weihnachten schon wieder vorüber ist, so schön finde ich den Beginn des Neujahrs in einer Stadt wie Wien. Obwohl ich kein großer Silvesterfan bin, halte ich gerne an alten Wiener Traditionen fest wie das Läuten der Pummerin, das Tanzen des Donauwalzers um Mitternacht sowie das Neujahrskonzert am 1. Januar. Damit beginnt auch der Höhepunkt der Wiener Ballsaison sowie eine neue Opern- und Theatersaison. Gerade das Jahr 2018 startet sehr festlich mit vielen neuen Jubiläen: sei es das 300-jährige Jubiläum der Wiener Augarten Porzellantradition, sei es 650 Jahre Österreichische Nationalbibliothek, welche mit einer großen Sonderausstellung gefeiert wird oder der 100. Todestag der Vorreiter der Wiener Moderne. Es war also nicht leicht, 7 Wien Lifestyle-Tipps zusammenzustellen, so groß war die Auswahl!

Folgendes solltet ihr im Monat Jänner in Wien nicht versäumen:

  1. Gerstners Neujahrsbrunch 
  2. Vienna Coffee Festival 
  3. Wiener Kaffeesiederball in der Hofburg
  4. Wiener Eistraum am Rathausplatz
  5. 100 Jahre Wiener Moderne
  6. Jubiläumsausstellung „650 Jahre Österreichische Nationalbibliothek“ 
  7. Dinner im Restaurant Vestibül

1.) Neujahrsbrunch beim K&K Hofzuckerbäcker Gerstner

Mit Genuss ins Neue Jahr starten läßt es sich an vielen schönen ausgewählten Wiener Locations, wobei die neu gestalteten Gerstner Salons Privés im Palais Todesco bei der Wiener Staatsoper einen ganz besonderen Rahmen dafür bieten. Mit goldverzierten Holzvertäfelungen, beeindruckenden Deckengemälden und imposanten Marmorsäulen kann man bei kaiserlichem Ambiente besonders nett brunchen und das Neue Jahr einläuten. Ich hatte selbst in 2017 einmal einen sonntäglichen Brunch dort genossen und kann die Räumlichkeiten nur empfehlen, da wirklich sehr außergewöhnlich. Die Vorspeisen wählt man selbst vom Buffet, die warmen Hauptspeisen werden an den Tisch serviert und die berühmten Gerstner Desserts stammen aus der „süßen Vitrine“ zum Selbstaussuchen. Zudem gibt es musikalische Untermalung und ein sehr freundliches Service! Serviert wird der Neujahrsbrunch am 1. Januar 2018 von 11 – 14 Uhr, der Standard Brunch kostet 59,– Euro (exkl. Getränke), das Premium-Package 89,– Euro inkl. aller Getränke.

Besonders schön an diesem Tag: die Staatsoper überträgt live das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker auf der großen Leinwand am Platz vor der Oper. Sicherlich nett ein paar Momente „live“ von diesem musikalischen Großevent zu erhaschen!

2.) Vienna Coffee Festival

Auch heimische Mikroröstereien werden vertreten sein! Neben bewusstem und nachhaltigem Kaffeegenuss kommt auch die moderne Interpretation des Kaffees mit Spirituosen nicht zu kurz. So bereitet die Wiener Barszene originelle Cocktail-Kreationen mit Kaffee zu und verführt mit ausgewählten, zu den Kaffeespezialitäten passenden kulinarischen Häppchen. Bei speziellen Workshops und Vorträgen kann das eigene Wissen rund um Kaffee angereichert, einiges an neuen Rösttechniken gelernt sowie vielfältige Accessoires bis hin zur modernsten Kaffeemaschine erstanden werden. Am 12. und 13. Jänner wird ab 20 Uhr sogar bei Live-Musik gefeiert und getanzt! Ticketpreise: 10,– Euro im Vorverkauf respektive 12,– Euro an der Tageskassa.

3.) Wiener Kaffeesiederball in der Hofburg

Wer spätestens beim Vienna Coffee Festival so richtig auf den Geschmack von gutem Kaffee gekommen ist, sollte den heurigen Kaffeesiederball am 18. Januar 2018 in der Wiener Hofburg nicht versäumen! Wunderbare und empfehlenswerte Wiener Bälle gibt es viele, dennoch zählt der Kaffeesiederball nebst dem Ball der Wiener Philharmoniker, dem Jäger,- Ärzte- oder Juristenball zu den beliebtesten Ballveranstaltungen der Stadt. Das liegt sicherlich nicht nur am imperialen Flair der Räumlichkeiten, sondern auch an der Tatsache, dass der Verein der Wiener Kaffeesieder die Hofburg zum größten Kaffeehaus Wiens verwandelt mit vielen Kaffeegenußstationen, aber auch tollem musikalischen Programm. Als große Kaffeeliebhaberin ist dies mein absoluter Lieblingsball.

Internationale Künstlerinnen und Künstler sowie zahlreiche Bands und Orchester sorgen nebst dem Wiener Walzer in den verschiedensten Sälen der Hofburg für ein herrliches Ballerlebnis mit Tradition. Gleich zur Eröffnung serviert Choreograph Lukas Gaudernak mit Solistin Rebecca Horner den bekannten „Bolero“ von Maurice Ravel zur Einstimmung auf eine lange Ballnacht. Neu in diesem Jahr ist der sogenannte Strictly Ballroom“, in dem von der ersten bis zur letzten Stunde durchgehend zu Live-Musik getanzt werden kann. Das klingt doch vielversprechend!

Die regulären Eintrittskarten liegen übrigens bei 150,– Euro pro Person.

5.) Jubiläumsjahr der „Wiener Moderne“

Der sogenannte „Gründungscodex“ der kaiserlichen Hofblibliothek stammt aus dem Jahre 1368 als der Habsburger Herzog Albrecht III. das vollendete Evangeliar des Johannes von Troppau in Auftrag gab. Ganz in Gold geschrieben, mit aufwändigem Bildschmuck versehen und von einem Prachteinband umgeben, zählt es zu den wertvollsten Beständen der heutigen Österreichischen Nationalbibliothek. Das Evangeliar, eine Handschrift, die alle vier Evangelien des Neuen Testaments versammelt, repräsentiert den Anfang der habsburgischen Büchersammlungen und somit die Gründung der Hofbibliothek.

Es ist nur einer der Höhepunkte der JubiläumsausstellungSchatzkammer des Wissens“ , welche mit 26. Januar 2018 für ein Jahr lang startet. Gezeigt werden im barocken Prunksaal der Nationalbibliothek weitere Prachthandschriften und wertvolle Frühdrucke, die repräsentativ für die europäische Buch- und Geistesgeschichte sind sowie kostbare Musiknoten, Landkarten, Manuskripte, Fotos und Grafiken aus allen Sammlungen des Hauses, die vor über 3.000 Jahren im Ägypten der Pharaonen begann.

Begleitet wird die Jubiläumsausstellung von der Veranstaltungsreihe „Objekt des Monats“ : zwölf Vorträge von Experten des Hauses rücken jene Kostbarkeiten in den Vordergrund, die aus konservatorischen Gründen nur sehr selten zu sehen sind. Darunter die Originalhandschrift von Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem aus dem Jahr 1791, die Gutenberg-Bibel von 1454 sowie das bereits erwähnte Evangeliar des Johannes von Troppau. Für mich ist die Nationalbibliothek eine der schönsten Prunkbauten Österreichs und die Jubiläumsschau ein perfekter Anlass für einen abermaligen Besuch.

7.) Dinner im Vestibül

Vor einem der schönsten Bälle Wiens oder einem eleganten Theaterabend in der Burg gehört für mich ein entsprechendes Dinner dazu! Im Dezember hatte ich euch bereits das beliebte Weihnachtsdessert von Haubenkoch Christian Domschitz vorgestellt: sein „Kleines Lebkuchenhaus mit Knisterschnee“. Für mich bietet sein Restaurant Vestibül im Burgtheater auch unter dem Jahr einen perfekten Auftakt in einem ganz besonderen Rahmen. Berühmt geworden für sein legendäres Hummerkrautfleisch zaubert er aber auch andere Köstlichkeiten der Wiener Küche mit internationalem Touch auf den Teller. Diniert wird im einzigartigen Ambiente der Vorräume zum Theater, dem Marmorsaal des Vestibüls. Sehr hochwertige, saisonale Küche und besonders zuvorkommendes Service.

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