Neues Co-Working Konzept: Ruby Works

Ruby Works

Wer von uns wünscht sich das nicht? Flexiblere Arbeitszeiten, angenehme und gemütliche Arbeitsatmosphäre anstelle kühler amerikanischer Großraumbüros, Out-of-Office Working bei Bedarf, sei es von zu Hause, im Wiener Kaffeehaus oder in der Lobby eines Hotels. Oder in technisch perfekt ausgestatteten Co-Working Spaces bei Reisen aber auch in der eigenen Heimatstadt? Nun lanciert die noch sehr junge Hotelgruppe der Ruby Hotels, welche in Wien bereits drei sehr „loungige“ und absolut gemütliche Hotels führt, ein neues Co-Working Konzept unter dem Markennamen Ruby Works! Ein erster Prototyp wurde diesen Sommer in München gestartet und soll alsbald auch in Wien eröffnen. Als Ex-Münchnerin war dies für mich Anlass genug, meinen Laptop zu schnappen und mir das neue Konzept mal anzusehen.

Work 4.0

Das Wort Digitalisierung ist in aller Munde und ich bin überzeugt, viele von uns beschäftigen sich mit diesem Thema auch beruflich? So war es auch bei mir der Fall. Im Zuge einer neuen Unternehmensstrategie 2020 mit dem Ziel der Digitalisierung des Gesamtunternehmens wurden meine Kollegen und ich im Führungsteam gebeten, verschiedenste Aspekte zu diesem Thema auszuarbeiten. Mich selbst traf – unter anderem – die Fragestellung „Wie könnten zukünftige Anforderungen unserer Mitarbeiter/Innen an ihren Arbeitgeber sowie an unsere künftigen Büros im Zuge der Digitalisierung aussehen“? Hintergrund war die Annahme, dass im digitalen Zeitalter die Generation nach uns, die sogenannten Digital Natives, gegenüber ihren Arbeitgebern nicht nur mehr Flexibilität in Bezug auf Arbeitszeiten, Team- und Projektarbeiten, starren hierarchischen Strukturen, etc. einfordern, sondern auch ansprechendere Büroumgebungen mit top technischer Infrastruktur brauchen würden, um digitaler aber auch kreativer arbeiten zu können.

Gerade bei meinen jüngeren Mitarbeitern/Innen im Team fielen immer wieder die Wünsche nach mehr Lounge Charakter und angenehmerer, lockerer Arbeitsatmosphäre anstelle unserer American Offices und klassischen Meetingräumen, in denen man nicht einmal die Fenster für Frischluft öffnen kann. Ich muß gestehen, ich selbst bin bestenfalls Digital Immigrant, habe jahrelang nur in starren und streng organisierten Unternehmenshierachien mit Aufsichtsräten, Vorständen und CEOs gearbeitet, kenne auch als Führunsgkraft Stechuhren und so gut wie keine Flexibilität punkto Arbeitszeiten. Homme Office auf Führungsebene ist eher die Ausnahme als die Regel. Daher gefallen auch mir die Wünsche der jüngeren Kollegen/Innen nach mehr Arbeitszeitflexibilität, flachen Hierarchien, Out-of-Office Arbeitszeiten sowie Projektarbeiten im Team. Dank unserer „digital devices“ wie Laptop, Tablets und Smartphones ist es heutzutage ein Leichtes, auch außerhalb der Büroräumlichkeiten zu arbeiten. Sei es im Home Office, im Café, in der Hotellobby oder noch besser im Garten, also in der Natur 😉 . Einzig: man braucht WLAN. Zumindest die meiste Zeit.

Um entsprechende Antworten auf die vorgegebenen Aufgabenstellungen im Zuge unserer neuen Strategie zu finden, habe ich nicht nur Arbeitsgruppen mit den Millennials in meinem Team realisiert, sondern auch zum Thema Out-of-Office Working Meetings bewußt in Hotel Lounges verlegt, da ich – um ehrlich zu sein – kein großer Fan der Seminarhotels mehr bin. Dabei bin ich bei meiner Recherche nach der geeigneten Location auf die in Wien noch junge Ruby Hotelgruppe gestossen, welche gleich in der Nähe unseres Büros das Ruby Sofie in den berühmten Sofiensälen führt. Das Konzept der Hotels beinhaltet unter dem Begriff des „Lean Luxury“ (also Luxus, der bezahlbar ist) unter anderem eine sehr gemütliche, fast Wohnzimmer-ähnliche Atmosphäre mit starkem Lounge Charakter in allen öffentlichen Bereichen der Hotels mit 24-Stunden-Bar und Service. Somit für uns eine tolle Gelegenheit für einen Co-Working Space der anderen Art. Das Meeting wurde übrigens – nach einer anfänglichen infrastrukturellen Eingewöhnungsphase (wie ich das persönlich nennen würde) – zu einem der erfolgreichsten und konstruktivsten, welches wir je im Team hatten.

Ruby Works

Während den Hotelgästen in den Zimmern hochwertige, puristische Zimmerausstattung in cleanem Design, darunter Lampen von Philipp Starck, angeboten wird, zeichnet die öffentlichen Räumlichkeiten extreme Gemütlichkeit in alten, bunt aber liebevoll zusammengewürfelten Vintagemöbeln in warmen Farben sowie viel Liebe ins Detail der Dekorationen aus. Dieses Konzept soll nun auch in die Bürowelt eingeführt werden! Die eigentlich aus München stammende Hotelgruppe wagt nun den Sprung in Boutique Offices und Co-Working Spaces und startete ihren ersten Prototyp als Testpilot in Bayerns Hauptstadt. Diese Idee fand ich so spannend, dass ich als „Ex-Münchnerin“ spontan Group Director Marketing & Commerce, Tobias Köhler, zum Gespräch in München traf. 

Sowie auch ich bei meiner Recherche über zukünftiges Arbeiten in digitalen Zeiten herausgefunden hatte, beobachteten die Ruby Hoteleigentümer einen erhöhten Bedarf an flexibel buch- und mietbaren Arbeitsplätzen „auf Zeit“ mit top digitaler Ausstattung an zentralen Standorten von Großstädten. Die Idee zu Ruby Works, eigenen Co-Working Spaces 4.0. mit bekannter und gemütlicher Ruby Philosophie, war geboren!

Die Vorteile im Überblick:

  • kreative und flexibel buchbare Büroflächen in unterschiedlichen Größen
  • perfekt ausgestattet mit bereits erfolgreich getesteten technischen und organisatorischen Lösungen der Ruby Hotelerfahrung
  • zentrale Lagen in Großstädten
  • Mix aus gemütlicher Atmosphäre (Vintagemöbel, warme Farben, nette Dekors) und funktionalen Büros
  • zusätzlicher Twist durch Boutiquehotel-Charakter
  • ideal für Mitarbeiter/Innen von internationalen Großkonzernen mit zeitlich begrenzten Projektaufträgen Vorort, Beratern, Freelancern, Kreativen und Start-Up Unternehmen
  • attraktive Pauschalpreise und -pakete inkl. unlimitiertem Drucken, Empfangs- und Concierge-Service, Kaffee-Flat und 24-Stunden-Zugang zu den Büros mittels eigener Schlüsselkarten
  • attraktive WLAN-Arbeitsplätze mittels Gigabit-Internet-Verbindung sowie unbegrenzt nutzbare und multifunktionale Event- und Meetingräume
  • zentral gelegener und multifunktionaler Kochblock mit großen Gemeinschaftstischen und genialer Kaffeemaschine als zentralen „Meetingpoint“ zur Förderung des lockeren Austausches und des Community Gedankens  
  • regelmäßige Office Lunches, After Works Drinks sowie Vortrags- und Musikveranstaltungen zur Ergänzung des Networking-Konzepts

Ich selbst erkannte schon beim Betreten des Münchner Co-Working Space den mir bekannten Ruby Charakter wieder. Ich kenne mittlerweile sowohl das Ruby Sofie als auch das Ruby Marie in Wien dank einer Hotelführung vor ein paar Wochen näher und bin ein Fan der oben beschriebenen, sehr angenehmen Atmosphäre. Es handelt sich eigentlich um die Zentrale der Münchner Hotelgruppe, das auch selbst unternehmensintern flache Hierarchien, Co-Working Charakter im eigenen Büro sowie persönlichen Austausch im Gegensatz zur altbekannten e-Mailflut an der Kaffeemaschine vorlebt. Herr Köhler war so nett, mir nicht nur das Konzept zu erklären, sondern mir auch die Büroräumlichkeiten zu zeigen, welche nun seit Mitte September fix gebucht werden können.

Die Zeit verging wie im Flug, sodass für mich keine mehr zum Co-Working selber blieb. Ich möchte aber so schnell wie möglich bei meinen nächsten Münchenbesuchen wiederkommen und persönlich mal die Annehmlichkeiten dieses neuen Büros testen. Von der Atmosphäre her – ähnlich einem Loft – war ich schon mal sehr angetan und wirklich begeistert. Wie schon die Hotels zeichnet auch dieses Büro eine sehr persönliche Note aus: im ehemaligen Gebäude des Bayerischen Zentralbriefamts erinnert die Dekoration der Räumlichkeiten stark an die alte Post- und Telekommunikation. An sonnigen Tagen gibt es sogar eine große Sonnenterrasse, welche mit einem anderen Unternehmen des Gebäudekomplexes geteilt wird und ebenfalls von Co-Working Space Besuchern mitgenutzt werden kann. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Ruby Gruppe – laut Aussage von Herrn Köhler – nebst Wien auch andere Standorte zum Ausrollen dieses Konzeptes in Deutschland sucht und bereits verhandelt.

Ruby Works Prototyp, Seidlstrasse 5, D-80335 München

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